Manchmal werde ich gefragt, warum die Finanzbildung online eigentlich Geld kostet.
Im Internet findet sich doch schließlich ALLES:
Wer will, kann sich doch informieren, wie Finanzierungen funktionieren.
Er kann auch unzählige Artikel zu jeglicher Art von Finanzprodukten finden.
Er kann sich kostenlose Aufklärungsvideos über die Altersvorsorge anschauen oder Podcasts über ETFs anhören – und man kann sich sogar über kostenfreie Tools Finanzpläne erstellen.

Tatsächlich findet man also bestimmt alles Wissen dieser Welt im Internet.
Also: warum sollte irgendjemand dafür bezahlen, etwas zu erfahren, was er auch „für nix“ erfahren kann?

Wollen wir doch mal sehen.

Weißt Du, von wem die Informationen sind, die Du findest?

Informationen, Beschreibungen und Erklärungen aus dem Netz haben einen großen Nachteil: entweder sind sie ganz neutral und objektiv formuliert und deshalb sehr schwer zu verstehen (versuch mal, Dir anhand einer rein formalen Aufbauanleitung den Schrank vorzustellen, der nachher in Deinem Wohnzimmer steht!) – oder aber sie sind anschaulich und mit Leben gefüllt, dafür aber gefärbt.

Gehen wir mal davon aus, dass Du nicht VWL, BWL und Finanzwesen studieren möchtest und Dir lieber verständliche, praktische, anschauliche Informationen einholst….es stellt sich die Frage:
wird Dir z. Bsp. ein Versicherer, der Dir ein Produkt anschaulich im Internet erklärt, die ganze Wahrheit sagen? Oder wird er Dir die Wahrheit sagen, die er für richtig hält?
Informiert Dich ein Erklär-Artikel aus der Bild-Zeitung wirklich über die gleiche Wahrheit finance-462986__180.jpgwie ein Zeit-Artikel? (Ja, ich weiß, das ist eine rhetorische Frage.)
Veröffentlicht eine Bank, die Finanzwissen verteilt, wirklich ungefärbt ihre Informationen – oder wird sie immer versucht sein, einen wie auch immer gearteten Profit für sich zu generieren?

Fakt ist also: Ja, die Informationen sind alle da. Aber Du musst schon verdammt genau hinschauen, wenn Du sicher gehen willst, dass Du nicht beeinflusst wirst.

 

Weißt Du, was Du suchst?

So. Du weißt also, dass Du schon einmal genau darauf achtest, von wem Du überhaupt die Informationen konsumierst, die Du erhältst.
Jetzt stellt sich natürlich die Frage: Was suchst Du denn überhaupt?
Gibt doch mal bei Onkel Google die Frage ein: „Ich möchte das Beste aus meinem Geld machen und sicher in den Ruhestand gehen.“ Oder: “ Ich möchte ein Haus kaufen“ Oder „Ich möchte 10% Zinsen im Jahr machen“ (Wahlweise auch „Wie werde ich schnell reich?“)

Du wirst begeistert sein, wiConfused woman.e viele Informationen die fleissige Suchmaschine ausspuckt! Neben der unvermeidlichen Werbung für unseriöse Angebote jeder Art, die hoffentlich jeder sofort als solches erkennt (moment mal – Wo haben die eigentlich das viele Geld her, so prominent solch aufwändige Werbung zu fahren?) bekommst Du einzelne Zeitungsartikel (Wer hat sie geschrieben?) zu losgelösten Themen. Buchempfehlungen (teilweise sehr gut – aber nicht kostenlos) und Foreneinträge (Wahrheiten anderer Leute).

Ist Deine Frage etwas konkreter, sagen wir mal „Berufsunfähigkeitsversicherung“ – so endest Du bei Vergleichsportalen. OooH, deren Wahrheiten sind natürlich unglaublich neutral. Bitte, bitte glaub nicht an sowas! Selbstverständlich sind sie gut geeignet, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, einen Enstieg zu finden – aber: sie sind nicht umfassend, sie zeigen keine Alternativen und sie sind Produktverkäufer. Es ist ihr Job, Dir etwas zu verkaufen – es ist nicht ihr Job, Dich schlau zu machen.

Es ist ihr Job, Dir etwas zu verkaufen - es ist nicht ihr Job, Dich schlau zu machen. Klick um zu Tweeten

Fakt ist also: Ja, die Informationen sind alle da. Aber Du musst vorher schon verdammt viel wissen, damit Du weißt, wie und wonach Du suchen sollst.

 

Weißt Du, was Du brauchst – und was nicht?

Computer CrashDu wirst also von allen Seiten mit Informationen beworfen, bei denen Du nicht weißt, woher sie stammen und nicht weißt, was Du suchst. Jetzt wird es noch komplizierter: Wie trennst Du denn das wichtige vom Unwichtigen? Ist es wirklich wichtig für Dich, zu wissen, welche Fallstricke beim Abschluß einer Berufsunfähigkeitsversicherung lauern, wenn Du nicht beurteilen kannst, ob Du eine BU, Invaliditäts-, Erwerbslosigkeit- oder eine Unfallversicherung brauchst? Oder ist es unglaublich kriegsentscheidend, wie hoch die TER (Gesamtkostenquote) eines Fonds ist, wenn Du gar nicht einschätzen kannst, ob Fonds für Dich überhaupt die richtige Anlageform sind?
Wenn ich im Netz surfe, um mich mit einem Thema zu beschäftigen, mit dem ich mich nicht 100%ig auskenne, muss ich immer an Kelly Bundy aus „Eine schrecklich nette Familie“ (die „Älteren“ unter den Lesern werden die Serie um den unsäglichen Schuhverkäufer Al Bundy sicher noch kennen) denken: für einen Wissenswettbewerb hatte Kelly sich mit so vielen Informationen vollgestopft, dass sie am Ende zwar alle Nobelpreisträger der letzten 50 Jahre rückwärts aufsagen konnte – aber dafür nicht mehr wusste, wie sie zur Bushaltestelle läuft.

Fakt ist also: Die Informationen sind alle da. Aber Du musst schon sehr orientiert sein, um das für Dich Wichtige vom für Dich Irrelevanten zu trennen.

 

Weißt Du, wie alles zusammenhängt?

Wenn Du also alle vorherigen Hürden genommen hast und Deine vertrauenswürdigen Informationsquellen, Deine Suchparameter und Deine Relevanzen gefunden hast, so hast Du alles, was Du brauchst, um Dich selbst vollkommen kostenlos im Netz finanziell zu bilden. Vor Deinem geistigen Auge sollten jetzt vereinzelte Inhalte der verschiedensten Sparten der BWL, VWL, Politik, Sozialkunde, des Bank- und Versicherungswesens, der Finanzmathematik, Philosophie und Soziologie sowie der Neurowissenschaften, der Persönlichkeitsbildung und Auszüge eines Motivationstrainings liegen. Das Ganze dann bitte in verschiedenen Schriftarten, verschiedenen Sprachmustern und in verschiedenen Medien…

Fakt ist also: die Informationen sind alle da. Du brauchst nur die Zeit, die Systematik und die Muße, sie alle miteinander zu vernetzen und in einen Gesamtkontext zu bringen. Bei mir hat das 25 Jahre gedauert…

 

crazy technologyIm Gegensatz zu den unendlichen Weiten des Internets bekommst Du also in der Finanzbildung online all diese diese Informationen in wenigen Stunden: ungefärbt, sortiert und orientiert – direkt aus der Praxis und sofort auf Dein Leben anwendbar.

Und deshalb kostet sie Geld.

 

 

 

2015LogoSchau Dir an, wie die Finanzbildung online funktioniert, wie sie aufgebaut ist und was sie kostet –> www.finanzbildung-online.de
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