Wer arbeiten geht, will davon auch leben können.
Wenn das monatliche Netto gerade so dazu langt, ein Leben zu führen ohne große Federn in die Luft zu blasen, dann ist jeder Cent, der für die eigene zusätzliche Altersvorsorge ausgegeben werden soll, zuviel. Da kann die Presse schreiben, der Banker raten und der Staat fördern, was er will.

Wir arbeiten schließlich viel und wir leben jetzt – wir haben es verdient, mit 67 in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen und auch dann würdig zu leben. Das muss ja wohl drin sein.

Die Realität sieht anders aus

In Deutschland gibt es momentan 3,4 Millionen Rentner, die von Altersarmut betroffen sind: Menschen, die von unter 976,- Euro im Monat leben müssen.
Die Zahlen für die Zukunft sind weitaus düsterer, rechnet man die aktuellen Erwerbs- und Rentenzahlen hoch, so dürfen Arbeitnehmer, die in 2030 in Rente gehen, mit einer stolzen Netto-Rente zwischen 880,- und 912,- Euro rechnen – bei einem jetzigen Gehalt von 2900,- Euro brutto.
Schaut auf Euren eigenen Lohnzettel.
Dann schaut in Eure jährliche Renteninformation.

Und dann überlegt ernsthaft, was es Euch bringt, das ungerecht zu finden.

Ja, genau. Es bringt Euch gar nichts.
Es ist nicht fair. Es ist nicht richtig, trotz 40 Jahre harter Arbeit später unter die Armutsgrenze zu fallen. Es ist eine Zumutung, dass die eigene Lebenleistung nicht genügen soll, ein würdiges  Rentenalter zu garantieren.
Aber es ist einfach so.
Genau so wie die Sonne jeden Morgen aufgeht und der Bus zur festgesetzten Zeit fährt, egal ob Ihr verschlafen habt. Es nutzt kein Rufen nach dem Staat. Es hilft kein Demonstrieren auf den Straßen.

Ihr habt nur zwei Möglichkeiten:

a) Ihr ergebt Euch hilflos, verbittert und wütend in Euer Schicksal. Bin ich eben arm im Alter. Bis dahin kann ja noch  so viel passieren! Verhungern werde ich bestimmt nicht – und wenn doch, dann habe ich vorher wenigstens anständig gelebt.

b) Ihr nehmt Euer Schicksal selbst in die Hand. Hört auf zu Jammern und beißt in den sauren Apfel der Erkenntnis: Wer will, der kann!

Es gibt unzählige Möglichkeiten, die erwartete gesetzliche Rente aufzubessern. Die wenigsten davon sind angenehm, aber sie sind da.
Es geht nicht nur um Versicherungen oder Riester-Renten, es geht nicht ausschließlich darum, Geld vom monatlichen Netto wegzunehmen und es zu sparen.

Es geht um viel mehr: Es geht darum, wirtschaftlich denken zu lernen. Klick um zu Tweeten

 

Entdecke die MöglichkeitenWenn ich in meinem Job nicht genug verdiene, um noch etwas zur Seite zu legen, welche Ideen kann es geben, zusätzliche Einnahmen zu generieren? Kann ich mich fortbilden (auch wenn es jetzt Geld kostet, dass ich eigentlich nicht habe)? Kann ich wenigstens mal mit etwas anfangen?

Werdet der mündige Bürger, der für sein Schicksal selbst die Verantwortung übernimmt.
Der sich selbst in eine Position bringt, in der er sich vorstehen kann, selbstbestimmt und frei. Vielleicht nicht unbedingt reich, nicht luxuriös – aber niemals auf die Solidargemeinschaft angewiesen.
Werdet erwachsen!