1-Minuten-Finanztipp: Wie viel darf’s denn sein?

Depots sinnvoll aufzustellen ist das A und O des nachhaltigen Kapitalaufbaus und dabei geht es nicht nur um die Wahl der richtigen Produkte sondern auch die richtige Anzahl. So ist es nicht verwunderlich, dass ich oft auch gefragt werden, wie viele ETFs oder Indexfonds denn jetzt für ein gutes Depots “gut” und “sinnvoll” sind?! Dazu heute mein Minutentipp!

Die Bibel der ETFs von Gerd Kommer

Wenn du die Bibel zum Thema ETFs gelesen hast – Gerd Kommer’s “Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs” – dann hast du darin vermutlich schon die Aussage gelesen dass es um die 12 sein sollten.

Bei allem Respekt vor und meiner Liebe zu Gerd Kommer halte ich das für ein Vorsorgedepot für den Anfang für viel zu viel! 

Was ist also für den Beginn besser?

Für den Anfang empfehle ich zwischen vier bis maximal sechs einzelne Indexfonds in deinem Depot. Je größter dann dein Vermögen ist desto mehr Sinn macht es auch dem Depot mehr Struktur zu geben und entsprechend auch weitere Indizes mit an Bord zu holen.

Doch auch hier bin ich der Meinung dass die Zahl der ETFs bei Maximal 10-12 liegen sollte. Mehrere Unterschiedliche Produkte bedeutet nämlich häufig auch eine immer steigernde Verwässerung der Strategie und damit ein “Gegenspielen” der Anlagen im schlechtesten Fall. Dies solltest du weitestgehend vermeiden.

Bewahre dir den Überblick! Keep it simple!

Mach es dir nicht so schwer – halte es einfach. Je weniger Titel desto kleiner ist das Risiko, den Überblick über deine Anlagen und deine Strategie zu verlieren.

Viel Spaß dabei.

Deine Anette

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