Häufig wird beim Thema Geldanlagen von „Fristen“ gesprochen. Kurzfristig, Mittelfristig und Langfristig.

Je nach Alter, Lebensabschnitt usw. kann das für dich etwas ganz anderes bedeuten, als für deinen Bank- oder Finanzberater, daher möchte ich heute klären, was die einzelnen Begriffe allgemein im Bereich von Finanzen bedeuten.

Bei diesen „Fristen“ geht es darum auszudrücken, welchen zeitlichen Horizont du dir und deinem Geld für eine Investition oder Anlage gibtst/einräumst. Wie lange kannst du Geld in etwas gebunden lassen, arbeiten lassen oder oder oder …

Dementsprechend muss und kann natürlich auch eine andere Ergebniserwartung an die Anlage geknüpft werden – daher ist diese Gliederung auch nötig.

Hier also die allgemeinen Definitionen kurz dargestellt:

Kurzfristig 

Hier handelt es sich um Geldanlagen die bis zu einem Jahr „arbeiten“. Du gibst dein Geld also bis zu 12 Monaten „aus der Hand“.
Hier kann es sich um wenige Wochen oder Monate handeln, maximal aber ein Jahr.

Mittelfristig

Ab einem Jahr setzt dann die Definition „mittelfristig“ ein. Eine mittelfristige Geldanlage kann bis zu maximal 6 Jahren definiert werden, alles darüber wird als langfristig bezeichnet.

Langfristig

Langfristige Geldanlagen beginnen bei 7 Jahren. Spricht man mit dir also über einen „langfristigen“ Anlagehorizont so kannst du davon ausgehen dass von einem Minimum von 7 Jahren gesprochen ist, in denen dein Geld angelegt wird und dir somit nicht aktiv zur Verfügung steht. Tatsächlich handelt es sich bei den langfristigen Anlagen jedoch um wirklich lange Zeithorizonte von 10-15 Jahren. Das ist auch der Zeithorizont für den man eine Strategie aufsetzt.

Was willst du?

Werde dir also im Hinblick auf diese Definitionen bewusst, wie lange du dein Geld anlegen möchtest und wie diese Anlagen in deine Lebensplanung passen sodass du diese Information auch entsprechend an deinen Berater/deine Beraterin kommunizieren kannst. So erhältst du auch entsprechend passende Finanzproduktangebote.

Viel Spaß beim Anlegen.

Deine Anette.