„Du denkst gerade darüber nach, wie Du Deinen Ruhestand gestalten willst – welche Reisen, welche Projekte, welche Freiheiten. Wunderbar. Aber weißt Du auch, ob Du Dir das alles leisten kannst?“
Lass uns eine Bestandsaufnahme und Feinschliff Deiner Finanzen machen – bevor es zu spät ist, sie wirklich zu genießen.
Dieser Artikel ist für Euch. Für die +/- 60-Jährigen, die irgendwo zwischen »ich müsste mal« und »eigentlich läuft das doch ganz gut« pendeln.
„Finanzen? Das hat immer mein:e Partner:in gemacht.“
Ich höre diesen Satz oft. Sehr oft. Ich werde Euch dafür nicht schimpfen. Nicht mit einem einzigen Wort.
Denn die Wahrheit ist: Die Baby Boomer Generation ist genau so aufgewachsen. Bei den einen (bei vielen, zugegebenermaßen) war Geld noch Männersache, ein immer-noch Überbleibsel der noch unemanzipierten Nachkriegsgeneration. Und bei anderen war es eben Frauensache (weil er ja so viel gearbeitet hat und sie das sowieso viel besser konnte).
Der Punkt ist: es kannte sich nur eine:r aus und es kümmerte sich nur eine:r. „Die Finanzen“ waren kein für beide gleichermaßen priorisiertes Projekt.
Und jetzt? Wenn Du mittlerweile alleine bist – durch Scheidung, durch Verwitwung, oder einfach weil das Leben sich verändert hat, musst(est) Du Deine Finanzen sowieso zur Chef:innensache machen – und jetzt ist die Zeit, sich anzuschauen, wie Deine arbeitsfreie Zukunft aussehen soll.
Und auch, wenn ihr nicht allein seid: Ihr seid jetzt wirklich alt genug, dass jeder von Euch genau wissen sollte, was ihr habt, was jeder alleine hat und wo der zukünftige Hase hinläuft. Denn (sorry für die Schonungslosigkeit) die Wahrscheinlichkeit, dass ihr gemeinsam und beide im Vollbesitz eurer geistigen Kräfte 100 Jahre alt werdet, ist gering. Kümmert Euch bitte um Eure Ruhestands-Finanzplanung. Gemeinsam.
Jetzt ist der Moment, genau hinzuschauen
Warum ausgerechnet jetzt?
Weil Du / Ihr gerade in einem der spannendsten Lebensabschnitte steckst, die es finanziell gibt.
Du, oder ihr, habt (hoffentlich) einiges aufgebaut. Vielleicht ein Haus, ein Depot, eine Betriebsrente, irgendwas bei einer (zwei, drei…) Versicherung von 1987, welche Du schon ewig nicht mehr richtig angeschaut hast. Vielleicht sogar noch ein Erbe, das noch immer nicht richtig angenommen und in dem eigenen Finanzkosmos aufgegangen ist (das passiert sehr häufig).
Und jetzt rückt der Moment näher, an dem Du / Ihr von Deinem Vermögen leben wirst – nicht nur davon träumen. Das ist ein riesiger Unterschied. Denn plötzlich geht es nicht mehr nur darum, Geld anzuhäufen. Es geht darum, es klug zu verwalten und zu genießen. Und das ist eine ganz andere Disziplin.
Die gute Nachricht: Du hast noch Zeit, die Weichen richtig zu stellen. Aber eben nicht mehr unbegrenzt viel davon.
Die ehrliche Bestandsaufnahme – was geht bei Dir?
Wir schauen uns an, was bis jetzt tatsächlich da ist. Nicht was sein sollte. Was ist.
Das klingt banal, ist es aber nicht. Denn die meisten Menschen in Deinem Alter haben ihre Finanzen über Jahrzehnte hinweg angesammelt – und nie wirklich geordnet. Da ist die alte Lebensversicherung, die »eigentlich ganz gut läuft«. Der Bausparvertrag, der schon längst zuteilungsreif ist und seitdem irgendwie vor sich hindümpelt. Das Depot, das der Bankberater vor zehn Jahren zusammengestellt hat und das seitdem niemand mehr angefasst hat. Und natürlich die gesetzliche Rente, von der Du zwar Deine jährliche Info hast, die Du aber nie so richtig verstanden hast.
Kurz: Es ist ein buntes Sammelsurium. Und das ist völlig normal. Das Problem ist nur: Ein Sammelsurium ist keine Strategie.
Wenn Ihr zu mir kommt, fangen wir ganz vorne an. Es braucht kein Vorwissen, keine Vorkenntnisse (wobei sie natürlich nicht schaden 😉 ) – die braucht Ihr nämlich nicht. Denn ich erkläre alles, was ich erkläre, so, dass es für Dich verständlich ist. (Nicht vereinfacht. Verständlich. Das ist ein Unterschied.)
Wir schauen uns an:
- Was habt Ihr? Was gehört euch gemeinsam, was jedem alleine? Rente, Ersparnisse, Versicherungen, Immobilien – alles auf den Tisch. Buchstäblich.
- Wieviel brauchst Du wirklich? Was kostet Euer Leben heute – und was wird es kosten, wenn Ihr nicht mehr arbeitet? Und zwar für beide zusammen – und für jeden allein. Viele unterschätzen das. Manche überschätzen es auch. Beides ist ein Problem.
- Wie lange reicht es? Das rechnen wir durch. Ehrlich. Auch wenn das Ergebnis unbequem sein sollte – jetzt kannst Du, könnt Ihr, noch etwas dagegen tun.
- Was muss sich ändern? Vielleicht gar nicht so viel. Vielleicht mehr als Ihr dachtet. Aber Ihr werdet es wissen.
Und dann der Feinschliff
Wenn wir das alles ausgebreitet haben – also alle Karten auf dem Tisch liegen –, schauen wir uns an, was davon wirklich noch zu Dir/ zu Euch und zur Lebenssituation heute passt. Denn was mit 40 sinnvoll war, muss es mit 62 längst nicht mehr sein.
Konkret geht es dann um Fragen wie diese:
Wie ist Dein Geld aufgestellt? Liegt zu viel auf dem Tagesgeld? Zu viel in einer einzigen Anlage? Hast Du noch Produkte, die mehr Kosten verursachen als Rendite bringen? Das sind keine Seltenheiten – das ist die Regel.
Was ist mit Steuern? Gerade bei der Entnahme aus dem Depot, bei Erbschaften oder Schenkungen gibt es legale Möglichkeiten, die viele einfach nicht kennen. Nicht, weil sie kompliziert wären – sondern weil niemand sie ihnen je erklärt hat.
Und was ist mit dem Rest? Vollmachten, Patientenverfügung, Testament – ich weiß, das ist nicht das Lustigste. Aber es gehört dazu. Und wenn wir schon dabei sind: Hast Du das wirklich geregelt? Wirklich?
Was ich Dir damit sagen will
Nicht, dass Du Dich jetzt schlecht fühlen sollst. Ganz im Gegenteil.
Ich sage Dir das, weil ich in 35 Jahren Berufserfahrung immer wieder erlebt habe: Die Menschen, die sich einmal hingesetzt und wirklich hingeschaut haben, schlafen besser. Sie wissen, was sie haben. Sie wissen, was sie brauchen. Und sie können das, was sie erarbeitet haben, auch wirklich genießen – ohne das nagende Gefühl, dass da irgendwo noch etwas nicht stimmt.
Das ist es, was ich für Dich möchte.
Und jetzt?
Wenn Du gerade nickst und denkst: »Ja, das bin ich. Das ist genau meine Situation« – dann melde Dich bei mir.
Nicht weil ich Dir etwas verkaufen will. Ich bin Honorarberaterin. Ich verdiene kein Geld an Produkten, sondern an meiner Zeit und meiner Kompetenz. Das bedeutet: Ich berate Dich so, wie es für Dich richtig ist – nicht so, wie es für eine Provision gut wäre.
Ein erstes Orientierungsgespräch ist kostenlos und unverbindlich. Wir schauen gemeinsam, wo Du stehst und ob und wie ich Dir helfen kann. Mehr nicht.
Du findest meinen Kalender hier: https://frau-finanzbildung.tucalendi.com/allgemein/orientierungsgepraech
Ich freue mich auf Dich – egal ob Du gerade erst zu mir gefunden hast (z. Bsp. durch die wunderbare Gudrun Behm-Steidel und ihr hervorragendes „Lebensphase Freiheit“ – Coaching) oder ob Du schon lange mitliest. Ihr seid alle herzlich willkommen. Und Ihr seid definitiv nicht zu alt. Ihr seid genau richtig. 😊




